Die 3D-Anzeige bietet die folgenden Möglichkeiten:
Sie können eine der folgenden Methoden benutzen, um die Ansicht dynamisch zu verändern:
Für die dynamische Ansichtsrotation, das dynamische Zoom und dynamisches Verschieben müssen selbstverständlich alle (Maus-)Tasten gleichzeitig gehalten werden.
Sie können die Pfeiltasten benutzen, um die Ansicht um eine bestimmte Achse zu drehen. Drücken Sie Umschalt, Strg oder beide und drücken Sie dann:
Sie können die Pfeiltasten in Kombination benutzen, um den Betrachtungswinkel zu ändern.
Linke Ansicht - VLE |
Rechte Ansicht - VRI |
Vordere Ansicht - VFR |
Hintere Ansicht - VBA |
Obere Ansicht - VTO |
Untere Ansicht - VBO |
Ansicht normal auf Fläche - RNP |
Setzt die Ansicht senkrecht auf eine ausgewählte Fläche. Dieses Werkzeug ist besonders nützlich, wenn Sie eine 2D-Ansicht exportieren wollen.
Rotiert Ansicht X um 90° - X90 |
Rotiert Ansicht X um 180° - X180 |
Rotiert Ansicht X um 270° - X270 |
Rotiert die Ansicht um den angegebenen Winkel um die globale X-Achse
Rotiert Ansicht Y um 90° - Y90 |
Rotiert Ansicht Y um 180° - Y180 |
Rotiert Ansicht Y um 270° - Y270 |
Rotiert die Ansicht um den angegebenen Winkel um die globale Y-Achse
Ansicht rückgängig - ZPR |
Ansicht wiederherstellen - ZRD |
Zoom Fenster - ZWI |
Legt das Zoom fest, in dem Sie zwei Ecken eines Ansichtsfensters spezifizieren.
Zoom alles - ZALL |
Ändert die Ansicht so, dass alle sichtbaren Objekte angezeigt werden.
Definierte Ansicht - PRV |
Setzt den Betrachtungswinkel auf einen voreingestellten Wert.
Einstellungen der Definierten Ansichten - PVS |
Eine Definierte Ansicht wird erzeugt, indem von der Ansicht von vorne die Darstellung durch rotieren um die X, Y, Z-Achsen rotiert wird. Diese Funktion bestimmt den Rotationswinkel.
Sie können bis zu acht Ansichten inklusive Rotation, Zoom und Verschiebung speichern. Über die Symbolleiste "Definierte Ansichten" können sie einfach auf eine gespeicherte Ansicht zurückgreifen.
| Ansicht speichern - klicken Sie auf dieses Symbol und wählen Sie aus, unter welcher Nummer die Ansicht gespeichert werden soll. |
Die anderen Schaltflächen dieser Symbolleiste stellen die unter der jeweiligen Nummer gespeicherten Ansichten wieder her. Ihre Ansichten werden mit der gerade bearbeiteten Datei gemeinsam gespeichert.
Sie können jeweils acht Ansichten für den 2D- und den 3D-Modus speichern.

Symbolleiste Standardansichten
Schattiert/Drahtdarstellung - gesamte Ansicht - SHW |
Schaltet von der schattierten Ansicht in die Drahtmodellansicht und umgekehrt.
Darstellung von Oberflächen und Kanten - 3DS |
Über diese Funktion können Sie genauer festlegen, wie 3D-Objekte dargestellt werden. Sie können definieren:
Farben und Kanten von Solids - SCO |
Mit dieser Funktion können Sie folgendes einstellen:
Sie können auch eine andere Farbe für eine komplette Gruppe von Objekten festlegen. Dadurch ist es einfacher, Objekte vom Rest zu unterscheiden. Diese Einstellung dominiert über die ursprüngliche Farbe von Objekten. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, werden die Objekte wieder in ihrer ursprünglichen Farbe dargestellt.
Sie können eine bestimmte Farbe auswählen für:

Dialog zur Einstellung von Solid-Farben und Drahtmodell
Ansichtsrotation über Pfeiltasten - S3K |
Bestimmt die Schrittweite der Rotation, wenn Umschalt- und Strg-Taste gemeinsam mit den Pfeiltasten benutzt werden.
Automatisches Zentrum der Ansichtsrotation - VCN |
Setzt das Zentrum für die Ansichtsrotation für alle sichtbaren Solids in den Massenschwerpunkt.
Zentrum für Ansichtsrotation wählen - VCNI |
Legt das Zentrum für die Ansichtsrotation auf eine frei wählbare 3D-Koordinate fest.
Genaue Darstellung - SRD |
Legt die Darstellungsart von 3D-Objekten fest. Genau dargestellte Zeichnungen sind realistischer und können z.B. in Produktbroschüren verwendet werden. Für diese Darstellungsart sollte Ihr Bildschirm im True Color Modus, also mit mindestens 24 Bit Farbtiefe, betrieben werden. Sie können ein beliebiges Bildbearbeitungsprogramm verwenden, um Screenshots von VariCAD zu machen. Einmal ausgewählt bleibt die genaue Darstellung erhalten, bis ein Befehl zur 3D-Bearbeitung aufgerufen wird. Das heißt, dass Sie weiterhin alle Ansichtsfunktionen wie z.B. Hauptansichten, Ansichtsrotation etc. verwenden können, ohne dass sich die Darstellungsart ändert. Einige Einstellungen funktionieren ähnlich wie Standardeinstellungen der Anzeige, Sie können jedoch für jede Ansichtsart eigene, unterschiedliche Werte eingeben.
Sie können folgende Attribute für die genaue Darstellung festlegen:
Unter dem Punkt Oberflächenreflexion können Sie folgende Einstellungen vornehmen:
Es wird empfohlen, die genaue Darstellung mit einer gezielten Auswahl der Farbpalette zu kombinieren. Alle Werte für die genaue Darstellung können einfach geändert werden, die Auswirkung von Änderungen ist sofort sichtbar und bei Bedarf können die Werte auf Standardwerte zurückgesetzt werden.

Dialog zur Einstellung der Genauen Darstellung
OpenGL Einstellungen - OGL |
Sie können die Darstellungsgeschwindigkeit von 3D-Objekten erhöhen. Mit dieser Funktion können aus zwei verschiedenen OpenGL-Modi wählen:
Andere Einstellungen beziehen sich auf die Methode der Darstellung von Objekten. Diese können grundsätzlich in zwei Ebenen eingeteilt werden:
Einstellungen der Darstellungsmethoden können individuell vorgenommen werden und an die Leistungsstärke des Computers angepasst werden. Für die meisten Computer ist die Standardeinstellung die die beste Option.
Wir empfehlen, die Grafikkarte (über die Treibereinstellungen) auf beste Darstellung von 3D-Objekten einzustellen. Diese Einstellung muss in Ihrem Betriebssystem vorgenommen werden und ist abhängig vom installierten Treiber. Normaler weise bieten Grafikkarten mit Hardwarebeschleunigung viele Einstellmöglichkeiten an. Die folgende Abbildung zeigt Ihnen die Einstellungen einer NVIDIA Grafikkarte. Andere Grafikkarten (z. B. ATI) erlauben ähnliche Einstellungen

Typische Standardeinstellungen

Empfohlene Einstellungen
Stellen Sie den Wert für Kantenglättung (Antialiasing) nicht höher als 8, da sonst das Detektieren von 3D-Kanten nicht zuverlässig funktionieren kann. Ohne Kantenglättung ist die Darstellung von Kanten und Begrenzungen getreppt wenn eine Kante in einem Winkel nahe 0 oder 90 Grad liegt.

Beispiele einer Darstellung ohne Kantenglättung

Beispiel einer Darstellung mit Kantenglättung (Antialiasing)
VariCAD ist eine OpenGl Anwendung, dies bedeutet, dass VariCAD für die Darstellung von 3D-Objekten den OpenGl Standard verwendet. Dieser Standard wird von den meisten Hardware-Herstellern umfassend unterstützt.
Wir empfehlen dringend mit Hardware-beschleunigtem OpenGL zu arbeiten. Dies bedeutet, dass die Darstellung der 3D-Objekte direkt im Grafik-Adapter (oder in anderen Worten auf der Grafikkarte) errechnet wird. Auch wenn der Rechner grundlegend schnell genug ist, ist die Anzeige langsamer wenn sie vom Prozessor errechnet wird. Weiters ist die Software-Emulation von OpenGL unter Umständen nicht voll kompatibel zum Standard. Diese Probleme treten vorwiegend auf älterer Hardware auf.
Wenn mit dem Betriebssysten Windows gearbeitet wird und Ihr Computer ist mit einer Grafik-Adapter von NVIDIA oder ATI ausgestattet, wird für OpenGL sehr wahrscheinlich die Hardware-Beschleunigung verwendet, nur bei einigen billigen Lösungen mit integrierten Grafikadaptern kann die Darstellung langsam sein.
Unter dem Betriebssystem Linux ist es möglich, dass OpenGL nicht vollständig unterstützt wird. Um dieses Problem zu lösen empfehlen wir folgende Schritte:
Hardwaretest - HWTEST |
Diese Funktion ist nützlich, wenn Sie die Geschwindigkeit verschiedener Hardware wie z.B. Grafikkarten oder Prozessoren vergleichen wollen. Sie können diese Funktion auch benutzen, um die Auswirkung von "sicherem Modus" und "alternativem Modus" in den OpenGL-Einstellungen zu evaluieren. Beim Hardwaretest werden Solids für die 3D-Darstellung vorbereitet und anschließend angezeigt. Die Zeit für beide Schritte wird gemessen. Bitte beachten Sie, dass die Werte streuen, sie sollten also mehrere Messungen durchführen.
Die Ergebnisse haben rein informativen Charakter und können sich bei verschiedenen VariCAD-Versionen unterscheiden. Um vergleichbare Ergebnisse zu erhalten, sollten Sie am besten große Baugruppen mit komplexen Objekten verwenden. Benutzen Sie zudem stets die gleiche Datei mit den gleichen Einstellungen, der gleichen Ansicht und der gleichen Bildschirmauflösung.
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